Funktionsdiagnostik

Sie ist ein – schmerzloses – Verfahren, mit dem der Funktionszustand des Kauapparates erfasst wird. Dabei wird unterschieden zwischen der klinischen und der instrumentellen Funktionsanalyse. Eine Störung des „richtigen Bisses“ (Craniomandibuläre Dysfunktion, CMD) kann vielfältige schwerwiegende Folgen für den gesamten Körper herbeiführen oder aber auch die Folge einer Störung im Bereich der Wirbelsäule, des Beckens, der Knie oder der Füße sein. Deshalb ist es sinnvoll, mit uns über eine Funktionsanalyse zu sprechen, wenn folgende Beschwerden auftreten:

- Gelenkgeräusche wie Knacken oder Reiben sowie Schmerzen im Kiefergelenk beim Öffnen des Mundes oder beim Zubeißen

- Ohrgeräusche (Tinnitus), Schwindel

- Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen

- Kopfschmerzen und Migräne.

Alle diese Symptome können die Folgen einer Fehlfunktion des Kauapparates sein und bei längerem Bestehen Auswirkungen auf andere Organe haben. Da das Zusammenspiel verschiedener Muskelgruppen des Körpers sehr komplex ist, arbeiten wir mit ausgewählten Physiotherapeuten und Osteopathen zusammen.

Klinische Funktionsanalyse

Sie findet in Form eines Gespräches statt, bei dem vom Patienten ausgefüllte Fragebögen erörtert sowie einige körperliche Untersuchungen der Kiefergelenkbereiche durchgeführt werden. Unter Umständen wird auch eine Untersuchung durch einen Physiotherapeuten oder Osteopathen erforderlich.

Instrumentelle Funktionsanalyse

Hierbei werden computergestützt mit aufwendiger elektronischer Sensortechnik die komplexen Bewegungsabläufe der Kiefergelenke absolut sicher aufgezeichnet. Diese Daten werden auf einen so genannten Artikulator zur Diagnose übertragen. Daraufhin wird ein Therapieplan in Abstimmung mit dem Patienten entwickelt.